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Donnerstag, 24. März 2011

Update zur Lage in Fukushima

Nachdem in den letzten Tagen sich die Nachrichten teils widersprachen, bzw. keine Daten herausgegeben wurden, hier zwei interessante Kommentare zum Geschehen:





Sonntag, 20. März 2011

Spendenkonten

Hier nochmals die wichtigsten Links zu Spendenkonten. Die einzelnen Partner beider Organisationen sitzen in Japan und das Geld scheint tatsächlich anzukommen nachdem, was im Netz zu lesen ist.


Freitag, 18. März 2011

Strahlungswerte in Ibaraki, Japan

Hier ist der korrekte Link zu den Strahlenwerten in Ibaraki:

http://tsukubanews.wordpress.com/2011/03/18/radiation-monitoring-updates/


Interessantes Argument gegen die Flucht aus Japan

Und hier noch ein aufschlußreicher Artikel gegen die Flucht aus Japan:

Differenzierte Darstellung der Verhältnisse in Japan aus erster Hand

Hier die Weiterleitung einer Mail von John Heese, City Councilor der Stadt Tsukuba, Ibaraki, die auch vom Beben betroffen war:

下記参考インタビュー記事。
http://www.calgarysun.com/news/columnists/michael_platt/2011/03/16/17633981.html



ここからが拡散用文章
Hello,

I think that this will be of interest to you. A group of
foreign and local residents of Tsukuba, Ibaraki
prefecture, Japan
have teamed up to collate Japanese
government radiation readings as well as readings taken
independantly by a research institute (AIST) nearby. The
data is presented graphically, both as raw data and in
comparision to dangerous radiation levels (arbitrarily
decided to be 1000 micro sieverts per hour, based on a
group decision - see 'threashold' on graph 2). I strongly
believe that it would be useful to widely disseminate
this, especially for UK residents who have family members
in Japan. The site is below.

http://tsukubanews.wordpress.com/2011/03/16/radiation-monitoring-updates/


The site will continue to be updated periodically. Its
worth noting that on current values, residents of Tsukuba
(170 km from the Fukushima diaichi reactors) would recieve
a far greater dose of radiation flying home than they
would here sunbathing outside 24/7 for around a month.

I take no credit for setting up this site - there are
others who deserve this. I would however say that it is
immensely reassuring to me to know that a community of
residents are sticking together and supporting each other
throughout this stressful time.

Donnerstag, 17. März 2011

Liste von Hilfsorganisationen für die Tsunami-Katastrophe in Japan

Die Süddeutsche Zeitung hat gerade eine Liste von Hilfsorganisationen für die Tsunami-Katastrophe in Japan herausgegeben:

Wasserabwurf auf AKW Fukushima hat begonnen

Nachdem gestern der geplante Abwurf von Wasser auf die brennenden Reaktorblöcke des AKWs Fukushima wegen der hohen Strahlung abgebrochen werden mußte, ist die Aktion heute gelungen. Pro Helikopter werden gerade 7,5 t Wasser abgelassen. Ebenso hat der Generaldirektor der IAEA, Amano Yukiya bekannt gegeben, er werde so schnell wie möglich nach Japan fliegen, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Somit dürften auch konkretere Meßwerte zu den westlichen Medien vordringen. Möge das der einseitigen deutschen Nachrichtendarstellung einen Riegel vorschieben, die zur Zeit mehr an eine Wahlkampfveranstaltung als eine Hilfsaktion erinnert.



Mittwoch, 16. März 2011

Aufnahme von Menschen aus dem japanischen Katastrophengebiet über couchsurfing

Auch couchsurfing hat eine spezielle Seite für die Opfer der Katastrophe in Japan eingerichtet. Anmeldung hier.

AKW Fukushima in Japan ist kritisch!

Es geht unaufhörlich weiter: Die Stäbe von Reaktor 2 des AKW Fukushima sind in gefährlichem Zustand, Reaktor 4 brennt wieder. Ich bewundere die Stoik und den Mut der Japaner. Jede andere Nation wäre bereits in Massenpanik verfallen.



Dienstag, 15. März 2011

Gouverneur von Tokyo entschuldigt sich für seine Aussagen

Eben gerade gab asashi.com bekannt, daß der Gouverneur von Tôkyô (siehe vorheriger post) sich für seine verbale Entgleisung entschuldigt hat:

Der Gouverneur von Tôkyô, Ishihara Shintarô, hat bezüglich seiner Aussage "das ist tatsächlich eine Strafe des Himmels" zum großen Beben im Nordosten Japans sich folgendermaßen entschuldigt: "Mir fehlten die rechten Worte. Ich nehme meine Aussage zurück und bitte zutiefst um Entschuldigung".


Informationen zu radioaktiven Strahlen auf japanischem Twitter

Hier 2 wissenschaflich fundierte japanische Twitterer von der Tôdai, die sich regelmäßig zu Strahlenschäden etc. äußern.

Hayano Ryugo, Phyiscs Department Chair, University of Tokyo

Team Nakagawa, University of Tokyo Hospital

Es wäre wünschenswert, daß die deutschen Medien sich mehr mit japanischen Informationen beschäftigten. Die Gefahr ist real, aber daraus eine politische Wahlkampfveranstaltung zu machen, ist beschämend.

Erdbeben in Shizuoka, Japan

Vor rund 40min kam es zu einem mittlerweile auf 6,4 gestiegenes Erdbeben, das aber laut NHK nicht mit dem Erdbeben im Nordosten verbunden ist. Das dortige AKW ist unbeschädigt, rund 10.000 Haushalte sind ohne Strom und in der Stadt Fujinomiya (direkt am Berg Fuji) brennt es. Der Fuji selbst zeigt keine seimsisch nennenswerten Aktivitäten bisher.



Bestätigung der Strahlenwerte im AKW Fukushima durch die IAEA

Hier die Bestätigung der Strahlenwerte im AKW Fukushima durch die IAEA.

Aktuelle Strahlungswerte in Japan

Gerade werden auf NHK die aktuellen Strahlungswerte genannt. Wenn die Werte stimmen sollten, dann liegt die höchste Strahlung gerade in Iwaki (in der Nähe des AKWs Fukushima) bei 23,67 Mikrosievert. 1x Röntgen ist bereits 50 Mikrosievert. Tokyo-Zentrum hat nicht einmal ein Mikrosievert.

Die Aussagen des Gouverneurs von Tokyo zur Lage

Hier eine Übersetzung der neusten Aussage des Gouverneurs von Tôkyô, Ishihara Shintarô, auf asahi.com. Ishihara ist bereits in der Vergangenheit mit seiner Polemik zu Chinesen und Koreanern in Japan, sowie zum von ihm geleugneten Massaker in Nanjing aufgefallen.

Meine Hochachtung vor der japanischen Bevölkerung, die zur Zeit so viel erleiden und erdulden muß, die noch immer große Disziplin und Geduld aufbringt. Und mein Bedauern bezüglich der japanische Politiklandschaft, die die beispiellose Karriere eines Radikalen wie Ishihara ermöglichte.

Übersetzung:

Ishihara Shintarô, der Gouverneur von Tôkyô, äußerte sich folgendermaßen zum großen Beben im Osten Japans: "Die Identität der Japaner ist die Selbstsucht. Es besteht die Notwendigkeit, diesen Tsunami als gute Chance zu nutzen, mit einem Mal diese Selbstsucht wegzuspülen. Das ist tatsächlich eine Strafe des Himmels." Er äußerte sich entsprechend auf die Frage der Tokyoter Presse nach seiner Meinung zur Reaktion der Bevölkerung auf das große Erdbeben.

"Amerika hat die Freiheit. Frankreich hat Freiheit, Brüderlichkeit und Freiheit und vieles mehr. Japan hat nichts dergleichen. Außer der Selbstsucht. Und natürlich der Geldgier", hob Ishihara in seinen Äußerungen hervor. Darüber hinaus sagte er: "Auch die Politik, von Selbstsucht gefesselt, macht nur Populismus. Dies muß mit einem Schlag (durch den Tsunami) weggespült werden. Wie auch der Schmutz, der sich sich Jahren auf Herzen und Geist der Japaner abgelagert hat." Andererseits sagte Ishihara, daß er "Mitleid mit den Opfern habe".

Gouverneur Ishihara äußerte in letzter Zeit wiederholt seine Kritik, daß die Selbstsucht der Japaner immer mehr überhand nähme.

Neutrale Website zu Reaktor in Japan

Hier eine eher neutrale Website, die den Aufbau des Reaktors in Fukushima sowie die möglichen Szenarien der nächsten Wochen erklärt: