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Freitag, 10. Mai 2013

Nur ein paar Fotos der letzten Tage

Komme nicht zum Schreiben. Hier ein paar Eindrücke aus Miyajima
宮島:












Mittwoch, 8. Mai 2013

Takehara - oder wie man Tagesausflüge nicht macht

Gestern der letzte Tag bevor die Arbeit losging... Also macht man, was man als lonely Wolf in Japan so üblicherweise tut: Man geht in den nächsten Buchladen, kauft sich ein Tourimagazin (in diesem Fall "Rurubu Hiroshima / Miyajima"), schnappt sich einen Kaffee und zeigt mit dem Finger auf die Riesenauswahl im Magazin. In meinem Fall war das Takehara 竹原, südlich von Hiroshima gelegen und als "Kleines Kyôto" bezeichnet. Dann fährt man mal einfach 3h drauf los und lässt sich überraschen. Was man dabei aber nicht bedacht hat ist, daß es einen Tag nach Ende der Golden Week war und alles menschenleer war und auch alle Sehenswürdigkeiten und Restaurants geschlossen waren. Somit fühlte ich mich wie in einem Eastern mit Jackie Chan: überall nur Staub, leere alte edo-zeitliche Gebäude, kein Mensch auf der Straße und die wenigen Leute die dann mal auftauchten, sahen aus als wollten sie gleich einen Revolver zücken. Frei nach der Devise: "Wir haben heute Urlaub, stell mir ja keine Fragen". War aber ein wunderschönes Städtchen. Hier ein paar Eindrücke:



Harte japanische Postmoderne:



Das menschenleere historische Zentrum:





Das (geschlossene) Geschichtsmuseum im meiji-zeitlichen Mischstil:





Kleine Darumas:



Der Terassentempel Fumeikaku (普明閣):


Blick auf die Stadt vom Fumeikaku aus:


Retro-Karaoke:
 







Wenn Werbung für Englischunterricht in der Provinz mal wieder aus dem Ruder läuft:






Montag, 6. Mai 2013

Das kleine Wunder namens O-no-michi

Einfach morgens entscheiden wo es hingeht und drauf losfahren ist immer die beste Idee. Somit kam ich nach 1,5h im Nichts in O-no-michi (尾道) an, einem kleinen Küstenort südlich von Hiroshima, der für seine alten Pilgertempel berühmt ist. Ich dürfte der erste pilgernde Ausländer in 50 Jahren gewesen sein und es hat sich so gelohnt. Die Leute waren super dort, die Tempel voller Energie und das Wetter ein Traum. Der Tempel Senkôji 千光寺 hatte sein innerstes Heiligtum geöffnet. Konnte also in Ruhe vor der Kannon meditieren. Großartig. Dazu bekam ich als Ausländerbonus eine Privatführung von der Tochter des Tempelabts durch alle Gebäude.

Verwinkelte, alte Straßen 

Meeresfriedhof

Ein kleiner Jizô

Der Aufstieg zum Senkôji

Der Senkôji


Der Blick vom Senkôji auf O-no-michi

Eine alte Pagode

riesige Koinobori 

Verwunschene Ecken

Abstieg

Etwas älterer Wegweiser



Der Stadtlöwe

Blick von der Tempelterasse des Senkôji 

Teepause

Der Bereich des Tempels, den ich NICHT fotografieren sollte:



Eine Votivtafel aus dem Russisch-Japanischen Krieg!


Schild zum nächsten Kaffee:

Glückskatzen in allen Varianten:



Und in real:

Yep, Coffeeboy:

Dezentes Abendessen im Kokoro-ya (mal wieder):