Freitag, 7. Januar 2011
Kreativer Ablass
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Mittwoch, 29. Dezember 2010
Prag II
Drei düstere Winterbilder vom jüdischen Friedhof in der Neustadt. Das ganze Viertel ist architektonisch wohl nur erhalten geblieben, weil die deutschen Besatzer daraus ein "Museum für die ausgestorbene Rasse" machen wollten. Traurige Anekdote der Geschichte.



Und hier ein morbider Hinterhof:

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Und hier ein morbider Hinterhof:
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Dienstag, 28. Dezember 2010
Prag I
Silvester in Prag... Saukalt, aber wunderschön. Deutsche, wo man hinschaut. Unser Hotel liegt direkt hinter der Karlsbrücke, wie man sieht.



Die Stadt wird immer touristischer. Im Zentrum findet man mehr russische und englischsprachige Schilder, als tschechische. Aber sobald man in die Seitengassen geht, ist man in einer versunkenen Welt, mit subversiven Graffiti an jeder Ecke:



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Die Stadt wird immer touristischer. Im Zentrum findet man mehr russische und englischsprachige Schilder, als tschechische. Aber sobald man in die Seitengassen geht, ist man in einer versunkenen Welt, mit subversiven Graffiti an jeder Ecke:
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Sonntag, 17. Oktober 2010
Kulinarisches
Einfach nur gut:
Gratinierter Lachs mit jungem Ingwer und frittierten Shiso-Rollen, gefüllt mit handgemachtem Miso, flankiert von einer Marone:

Eingelegte Tomaten, fritierte Makrele, Lotuswurzelscheiben mit Fischrogen, ein Stück Süsskartoffel und ein Garnelen-Nigiri.

Krebsfleisch, Sepia, Ginkonuesse und Brasse gedaempft in einer Aubergine mit Bechamelsausse.

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Gratinierter Lachs mit jungem Ingwer und frittierten Shiso-Rollen, gefüllt mit handgemachtem Miso, flankiert von einer Marone:
Eingelegte Tomaten, fritierte Makrele, Lotuswurzelscheiben mit Fischrogen, ein Stück Süsskartoffel und ein Garnelen-Nigiri.
Krebsfleisch, Sepia, Ginkonuesse und Brasse gedaempft in einer Aubergine mit Bechamelsausse.
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Der Kaiserpalast Tokyo 皇居
Mit Vorladung des Kulturamts hatte ich meinen ersten Besuch im Bereich für Otto-Normal-Verbraucher im Kaiserpalast von Tokyo. Der Besuch war eine sehr eigenwillige Angelegenheit. Ich ging unter in einer riesigen Touristenmenge aus allen Herren Laender, vorangetrieben in klassischer japanischer Touri-Manier. Ein kleiner, extrem forscher Palastbeamter jagte uns in einem irrsinnigen Tempo durch den Bereich, bruellte dabei auf Japanisch in Lichtgeschwindigkeit die Geschichte der Sehenswuerdigkeiten herunter, während er für meine Gaeste meistens nur die einfachen Worte "Ingurisshu, nambaa faifu" fand (Uebersetzung: "fuer eine englische Uebersetzung druecken Sie bitte die Nummer 5 auf Ihrer earphone guide, verehrte ausländische Gaeste"). Und wehe der armen Seele, die es wagte, auch nur 20 Sekunden fuer einen Fotostop zu verharren...
Highlights:
Die Empfangshalle, in der die kaiserliche Familie sich zu Kaiserns Geburtstag und zu Neujahr sich dem Volk zeigt. Das kiefernartige Gebilde zur rechten ist eine Lichtanlage:

Die zwei einzigen erhaltenen Wachtuerme aus den Zeiten, als der Kaiserpalast noch Residenz des Shogun war:


Ein sehr schönes Kiefernarrangement (Foto aus der Huefte geschossen, dank der scharfen Kulturamthunde):

Großes Highlight war der verrostete Tennisplatz aus den 60ern, den man wohl vergessen hatte abzureißen:

Der alte Wehrgraben, mittlerweile mit Lotus gefüllt:

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Highlights:
Die Empfangshalle, in der die kaiserliche Familie sich zu Kaiserns Geburtstag und zu Neujahr sich dem Volk zeigt. Das kiefernartige Gebilde zur rechten ist eine Lichtanlage:
Die zwei einzigen erhaltenen Wachtuerme aus den Zeiten, als der Kaiserpalast noch Residenz des Shogun war:
Ein sehr schönes Kiefernarrangement (Foto aus der Huefte geschossen, dank der scharfen Kulturamthunde):
Großes Highlight war der verrostete Tennisplatz aus den 60ern, den man wohl vergessen hatte abzureißen:
Der alte Wehrgraben, mittlerweile mit Lotus gefüllt:
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Tokioter Absonderlichkeiten
Ein versteckter Kindergarten in einem buddhistischen Tempel mitten in Yanaka 谷中. Die Kombination vom rundlichen Anpanman アンパンマン (das japanische Gegenstueck zu Bernd das Brot) in Kombination mit dem Gluecksgott Daikokuten 大黒天 ist wirklich bezaubernd.

Der Tempelwaechter entstammt nicht dem buddhistischen Pantheon...

Sromkabel in prächtiger Vielfalt mit fotographischem Selbstportrait:

Siegreiche Pose mitten im tokioter Kaiserpalast. Well done!

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Der Tempelwaechter entstammt nicht dem buddhistischen Pantheon...
Sromkabel in prächtiger Vielfalt mit fotographischem Selbstportrait:
Siegreiche Pose mitten im tokioter Kaiserpalast. Well done!
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Osaka twilight
Hier ein Blick auf das nächtliche Osaka von der Aussichtsplattform des Umeda Sky Building, gebaut von Hara Hiroshi:


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